Die nächsten Veranstaltungen im Fachbereich entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

Laut Grundordnung [Teil 2 § 21 Abs. 4 GO] müssen Fachbereichsdekan*in und Fachbereichsprodekan*in unterschiedlichen Theologischen Fakultäten angehören und sind zugleich Dekan*in ihrer Fakultät. Fachbereichsdekan*in und Fachbereichsprodekan*in wechseln das Amt nach anderthalb Jahren. Hieraus ergibt sich, dass immer anderthalb Jahre ein Professor oder eine Professorin der Katholisch-Theologischen Fakultät Fachbereichsdekan*in und ein Professor oder eine Professorin der Evangelisch-Theologischen Fakultät Fachbereichsprodekan*in ist. In den folgenden anderthalb Jahren ist dann ein Professor oder eine Professorin der Evangelisch-Theologischen Fakultät Fachbereichsdekan*in und ein Professor oder eine Professorin der Katholisch-Theologischen Fakultät Fachbereichsprodekan*in.

Gutenberg Research Award

Das Gutenberg Forschungskolleg vergibt seit 2012 jährlich den Gutenberg Research Award an herausragende internationale Forscherpersönlichkeiten. Damit setzt es die Praxis fort, welche die Graduiertenschule MAINZ im Jahr 2006 mit der Auszeichnung anerkannter Materialwissenschaftler begründet hat. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger des Fachbereichs 01 sind:

Gutenberg Teaching Award

Zusätzlich zu seinen Fördermaßnahmen verleiht das Gutenberg Lehrkolleg Preise, um auf herausragende Leistungen im Bereich Lehre aufmerksam zu machen. Universitätsexterne Persönlichkeiten können von den Fachbereichen und Hochschulen der JGU für den Gutenberg Teaching Award nominiert werden, der einmal jährlich vergeben wird. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Der Fachbereichsrat ist das gemeinsame Koordinationsgremium der beiden theologischen Fakultäten. Ihm gehören die Mitglieder der beiden Fakultätsräte an, die für die fakultätsinternen Angelegenheiten zuständig sind. Aktuell stehen dem Fachbereichsrat vor:

Fachbereichsdekan: Univ.-Prof. Dr. Michael Roth

Fachbereichsprodekan: Univ.-Prof. Dr. Konrad Huber

Die weiteren aktuellen Mitglieder sind:

Gruppe 1

Univ.-Prof. Dr. Stefan Altmeyer, Univ.-Prof. Dr. Claus Arnold, Univ.-Prof. Dr. Kristian Fechtner, Univ.-Prof. Dr. Stefan Goertz, Univ.-Prof. Dr. Sebastian Grätz, Univ.-Prof. Dr. Heike Grieser, Univ.-Prof. Dr. Thomas Hieke, Univ.-Prof. Dr. Esther Barbara Kobel Mouttet, Univ.-Prof. Dr. Britta Konz, Univ.-Prof. Dr. Volker Küster, Univ.-Prof. Dr. Philipp Müller, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Volp,

Gruppe 2

Eva Elisabeth Eßinger, Peter Frankenbach, David Schwab, Renée Michelle Zahn

Gruppe 3

Laura Henke, Sara-Marie Hüser, Ulrike Peisker, Benedict Totsche,

Gruppe 4

Dr. Uwe Glüsenkamp, Dr. Katja Weiß

Der Fachbereichsrat tagt zweimal im Semester. Die aktuellen Termine sind dem Terminkalender zu entnehmen.

Die Theologischen Fakultäten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) veranstalten seit 2014 einmal jährlich einen gemeinsamen Studientag „TheMa – Theologie in Mainz”, zu dem die universitäre ebenso wie die breitere kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit eingeladen ist.

In Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden geht es um Fragen der Standortbestimmung, der Aufgabe, des Profils und des möglichen Beitrags von Theologie, christlichem Glauben und seiner Praxis angesichts der Phänomene und Herausforderungen einer modernen, pluralen Welt und Gesellschaft. Hierbei sollen auch bewusst Themenbereiche aufgegriffen werden, die im Curriculum in dieser Form nicht vorkommen (können), wie z.B. die Themenfelder Gegenwartskultur; Wirtschaft/Umweltethik; Sport; Theater; Pop-Musik; Film; Medien etc.

Der nächste TheMa-Tag findet am 19.05.2026 statt.

There are many contexts to the doing of theology in Germany today: historical, juridical, textual, traditional, cultural, societal etc. The lectures of this series will explore these contexts in an exemplary manner and will show how theology is being done at Johannes Gutenberg University in Mainz today. Following the negotiation processes in the hermeneutical circle we will take in the particular sessions different entry points from the perspective of the context or text and tradition but will constantly analyse their interplay.

Digital classroom for the lectures: Here

LectureReferentDate
Doing Theology from Learners‘ Perspectives: Basics and Examples for Religious Education (not only) in GermanyProf. Dr. Stefan Altmeyer/Prof. Dr. Britta Konz08.01.2026
Gender Unboxed: Exegetical and Ethical Explorations in German(speaking) Theological Contextapl. Prof. Dr. Dorothea Erbele-Küster/Dr. Stephanie Höllinger15.01.2026
Fundamental Questions and Essentials in Catholic and Protestant (Social-)EthicsProf. i. R. Dr. Gerhard Kruip/Dr. Ulrike Peisker29.01.2026
LectureReferentDateInformation
From Scholasticism to Modernity. Some Glimpses of Catholic
Theology in Mainz and Germany.
Arnold07.11.2024more information about the lecture
The Geography of German Protestant Theology 1517 – 1918Volp14.11.2024more information about the lecture
Aspects of Law and Religion in Germany and Europe. A Comparative ApproachPulte21.11.2024more information about the lecture
Writing a Commentary on a Biblical Book as a Research Achievement According to the Standards of the OECDHieke/Grätz28.11.2024more information about the lecture
„But Why in Germany?“ Benefits and Challenges of Studying
the New Testament in the German Context
Kobel/Bowden05.12.2024more information about the lecture

Unter diesem Slogan wurde am 1. Juli im sommerlichen Innenhof des Fachbereichsgebäudes auf drei Jahre konfessionell-kooperative Projektlehre angestoßen!

In dieser Zeit sind im Rahmen eines campusweiten Projektes zur „digital erweiterten Projektlehre“ vielfältige mediale Produkte entstanden.

Grundlage dafür waren Seminare, in denen konfessionell gemischte Lerngruppen auf das Team-Teaching von Lehrenden beider Theologischer Fakultäten trafen – zu relevanten und brisanten Themen der Theologie, wie „Gender“ oder „Künstliche Intelligenz“.

Neben den Erfolgen an der Schnittstelle zwischen den beiden Theologischen Fakultäten und beim Ausprobieren neuer multimedialer Zugänge konnte an diesem Abend auch auf die entstandenen Schulkooperationen angestoßen werden. Die Projektseminare waren jeweils eingebettet in Unterrichtsbesuche von Oberstufenkursen zahlreicher Gymnasien der Region, in denen die Perspektiven dieser Jugendlichen zu aktuellen theologischen Themen eingeholt und die auf dieser Grundlage entstandenen Produkte anschließend in die Schulen zurückgespielt wurden.

In ihrem Grußwort unterstrich eine Lehrerin des Mainzer Oberstadt-Gymnasiums das Potenzial dieser Schnittstellenarbeit:

Viele Gründe zum Feiern!

Seit dem Wintersemester 2024/25 besteht für Studierende der Katholischen und Evangelischen Theologie die Möglichkeit im Rahmen des Zertifikats „Konfessionelle Kooperation“ Kompetenzen hinsichtlich des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts zu erwerben.

Alle Informationen zum Zertifikat erhalten Sie auf der Infoseite.

Der schulische Religionsunterricht (RU) steht vor grundlegenden Veränderungen.

Angesichts rasch wachsender religiös-weltanschaulicher Pluralität und Heterogenität kann der klassische konfessionelle RU in der schulischen Realität immer seltener umgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund haben sich Formen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts (kokoRU), den Religionsgemeinschaften gemeinsam gestalten und für konfessionell gemischte Schüler:innengruppen durchführen, entwickelt.

Diese Projektlehre bietet als Community of Practice aller am Religionsunterricht Beteiligten (Studierende, Religionslehrkräfte und Lehrende der Theologie) eine Plattform des gemeinsamen AustauschensErprobens und Reflektierens, um so auf den kokoRU vorzubereiten und ein entsprechendes Instrumentarium für die Unterrichtspraxis an die Hand zu geben.

Austauschen

Das Format bietet Oberstufenschüler:innen die Möglichkeit, theologische Fragen zu aktuellen Themen an Studierende zu stellen. Studierende und Lehrpersonen erarbeiten diese Themen in konfessionell-kooperativen Blockseminaren und gestalten innovative Rückmeldungen in Form von digitalen Lernprodukten für die Schüler:innen, beispielsweise in Form von Lernvideos, die über das bereits etablierte Format Theologie live ausgespielt werden.

Erproben

Die Studierenden erhalten durch eine praxisverzahnte und projektorientierte Lehre authentische Einblicke in den Schulalltag und in die dabei aufkommenden Fragen und Interessen der Schüler:innen. Dabei wird eine schüler:innengerechte Sprache für die Konzeption der Lernprodukte ausprobiert.

Reflektieren

Die Ergebnisse aus den Seminaren können als Anregung zum vertieften Austausch in den Religionsunterricht mitgenommen werden. Studierende und Lehrpersonen reflektieren über die Erfahrungen des konfessionell- kooperativen Arbeitens und entwickeln neue Perspektiven auf den Religionsunterricht.

In Kooperation verantworten die Katholisch-Theologische Fakultät und die Evangelisch-Theologische Fakultät weitere gemeinsame Forschungsprojekte, die zum Teil auch in Kooperation mit weiteren Einrichtung angeboten werden:

Allgemeine Informationen

Die Förderung über ein Erasmus+ Stipendium gilt als wahrer Klassiker des Studierendenaustauschs.

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 26,2 Mrd. Euro (70% für Mobilitätsmöglichkeiten) ausgestattet und auf sieben Jahre ausgelegt. Mit ca. 400 Erasmus+ Partnerhochschulen bietet die JGU eine Vielzahl an Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Studierenden.

Die Vorteile durch die Erasmus+ Förderung sind vielseitig. Neben einer vereinfachten Zulassung und finanzieller Förderung werden Sie z.B. von Studiengebühren an Ihrer Gasthochschule befreit. Die Grundlage Ihrer Förderung bildet hierbei ein Erasmus+ Vertrag, den Ihr Fach mit der Partnerhochschule geschlossen hat. Je nach Studiengang können Ihre Aufenthaltsmöglichkeiten also variieren. Aber keine Sorge, da die JGU eine Vielzahl solcher Abkommen abgeschlossen hat, finden Sie sicherlich eine passende Partnerhochschule.


Katholisch-Theologische Fakultät und Evangelisch-Theologische Fakultät

Ausführliche Informationen für einen Erasmusaufenthalt im Rahmen Ihres Studiengangs finden Sie hier (Katholisch-Theologische Fakultät) bzw. hier (Evangelisch-Theologische Fakultät).

Nähere Informationen zu Bibliotheken in und um Mainz und zu Religionspädagogischen Medienstellen finden Sie auf der Seite der UB.

Interdisciplinary Studies in Theology and Religion

Religion ist eine anthropologische Konstante – sie wird gelebt und kritisiert, verdrängt und verabsolutiert. Jeder geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Zugang zur Welt kommt daher in Kontakt mit religiöser Sprache, religiösen Vorstellungen oder religiösen Ausdrucksformen. Weil sie sich der expliziten Reflexion auf diese Phänomene verschrieben haben, sind die Theologien schon immer offen für eine interdisziplinäre Vernetzung. Sie ergänzen die außertheologische Forschung mit ihrer theologischen sowie spezifisch konfessionellen Perspektive. Die wissenschaftliche Reflexion von Religion und die theologische Reflexion der Welt – der Ph.D. „Interdisciplinary Studies in Theology and Religion“ macht in dieser wechselseitigen Zusammenarbeit diese Vernetzung zum Programm.

Das Ph.D.-Programm erschließt neue Forschungsfelder hinsichtlich der vielfältigen Vernetzungen von Religion und Theologie mit Geschichte, Sprache, Gesellschaft, Politik und Kultur. Die jeweils interdisziplinär kooperierenden Fächer profitieren beiderseits in Forschung und Lehre und lernen somit voneinander.

Studiengangsprofil

Das Ziel der Promotion ist die interdisziplinäre Vertiefung einer Forschungsfrage, die in einem vorangegangenen Hochschulstudium, das kein theologisches Vollstudium war,
aufgeworfen wurde. Im Zentrum steht die Erstellung einer interdisziplinären Dissertation, die wissenschaftliche Fragestellungen eines nicht-theologischen Faches und der Katholischen Theologie zusammenbringt. Hinzu kommt eine weitere fachliche und interdisziplinäre Qualifizierung.

Aufbau und Ablauf

Die Betreuung der Dissertation übernimmt je eine Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer der beiden beteiligten Disziplinen. Kooperationen mit einer anderen deutschen Universität oder einer ausländischen Hochschule sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind möglich. Zum Promotionsprogramm gehört ferner eine fachliche und interdisziplinäre vertiefende Qualifikation im Umfang von 20 Leistungspunkten mit eigener Schwerpunktbildung sowie eine Vertiefung akademischer Schlüsselqualifikationen im Umfang von 10 Leistungspunkten. Dazu stehen Angebote des Allgemeinen Promotionskollegs, des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der JGU sowie spezielle Förderungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen bereit.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Einschreibung in das Ph.D.- Programm ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium, das kein theologisches Vollstudium ist. Dabei sind theologische Anteile in diesem Studium nicht notwendig. Die fachliche Qualifizierung innerhalb des Ph.D.-Programms enthält gezielt die Anteile der Theologie, die für
das eigene Forschungsvorhaben relevant sind. Dieses Forschungsvorhaben muss interdisziplinär ausgerichtet sein. Der Ph.D.-Studiengang kann auch mit Abschlüssen von Fachhochschulen oder Bachelorabschlüssen von Hochschulen nach Durchlauf eines zweisemestrigen Eignungsfeststellungsverfahrens begonnen werden.

Abgrenzung

Der Ph.D. „Interdisciplinary Studies in Theology and Religion“ ist ein nicht-kanonischer akademischer Grad. Er ersetzt nicht das theologische Vollstudium. Für Absolventinnen und Absolventen des theologischen Vollstudiums (Diplom bzw. Magistra/Magister Theologiae) wird die theologische Promotion (Dr. theol.) empfohlen.

Liebe Mitdoktorand*innen,

ich bin Tabea und promoviere seit April 2023 zur Tugendethik Mechthilds von Magdeburg im Vergleich zu Ambrosius und Augustinus mittels MAXQDA bei Prof. Dr. Ulrich Volp.

In der Doktorand*innenvertretung möchte ich euch mit euren Anliegen, Sorgen und Wünschen unterstützen. Wichtig sind mir dabei insbesondere die Vernetzung, die Belastung durch Lehre sowie weitere Promotionsregularien, aber natürlich auch eure Anliegen. Damit wir die Promotion mit guten Parametern abschließen können, möchte ich euch in dem mir möglichen Rahmen unterstützen.

Ich freue mich auf die Gespräche und eure Anregungen!